Dresden: Die Opernmetropole
Dienstag, 4. August 2009

Dresden Dämmerung
Ursprünglich war Dresden ein Fischerdorf und Kaufmannssiedlung.
Die Stadt entwickelte sich im Laufe der Zeit zur kurfürstlichen und königlichen Residenz und wurde später die Landeshauptstadt von Sachsen.
Der Ortsname kommt aus dem Slawischen und wird heute auch gerne als Opernmetropole bezeichnet. Hier kann man die Semperoper, die Sächsische Staatsoper, die Philharmonie und den Kreuzchor vorfinden.
Dresden bildet mit den Ballungsräumen Chemnitz Zwickau, sowie mit Leipzig Halle die Metropolregion Sachsendreieck und von der Fläche her die achtgrößte Stadt Deutschlands.
Die Kulturstadt blieb durch die Zerstörung von Krieg und Kämpfen vorerst relativ unberührt. Am Abend des 13. Februar 1945 werden Bomben auf Dresden abgeworfen und innerhalb von 24 Stunden stand die gesamte Innenstadt in Flammen. Dabei kamen 35000 Menschen ums Leben.
Die Innenstadt wurde wieder aufgebaut und erfreut sich heute an einer wunderschönen Altstadt. Hier kann man nun zahlreiche Museen, wie das Kunsthaus Dresden, das Leonhardi-Museum, das Grüne Gewölbe oder den Zwinger entdecken.
Nicht nur die Bombardierung machte Dresden zu schaffen, die Stadt kämpft schon seit Jahrtausenden mit Hochwasserproblemen. So erreichte die Elbe am 17.08.02 über 9,40 m. Dies war seit Aufzeichnung des Pegels der höchste Wasserstand. Hier wurden größte Teile Dresdens unter Wasser gesetzt. 35000 Menschen mussten evakuiert werden und 100000 Einwohner waren zeitweise ohne Strom.
Heute gehört die Kulturstadt gehört mit seinen 63 % Grün,- und Waldfläche zu einer der grünsten Großstädte Europas. Neben zahlreichen Gärten, wie der Große Garten, Zoologischer Garten und der Schillergarten, kann sich zum Beispiel ein Golfer in nur 10km Entfernung von Dresden auf 70 Hektar Fläche mit Waldbahnen, Bahnen mit Wasserhindernissen und Schräglagen amüsieren.
Der Striezelmarkt ist einer der ältesten Traditionen Dresdens. Seit 1434 werden dort von Ende November bis Weihnachten Lebkuchen, Holzkünste, Töpferwaren, Baudrucke und vieles Andere verkauft. Eine Kulinarische Attraktion bilden die Original Dresdener Christstollen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Höhepunkt des Striezelmarktes das Stollenfest ist.
Das Nachtleben bietet ebenfalls auch für junge Menschen einen attraktiven Anlaufpunkt.
Im Norden Dresdens, in Klotzsche, liegt seit 1935 der Flughafen Dresden mit nationalen und internationalen Fluglinien. Nach der Wiedervereinigung wurde er saniert und kann nun mit einem gut ausgebauten Terminal sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr dienen. Der Flughafen strebt einen eventuellen Nachtflugverkehr an, daher sind die Bestrebungen noch sehr umstritten.
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Dresden Zwinger
Schlagwörter: Dresden, Dresdener Christstollen, Hochwasser, Opernmetropole, Striezelmarkt, Zwinger











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